Zakończona niedawno  XXI wymiana od kilku dni jest obszernie relacjonowana w mediach obu partnerskich miast. Poniżej prezentujemy Wam relację w języku niemieckim, która ukazała się ostatnio na stronie internetowej naszej partnerskiej szkoły w Crailsheim. Życzymy Wam udanej lektury i szlifowania  umiejętności językowych!

Festakt zum 20-jährigen Jubiläum des Austauschs zwischen dem Uno-Gymnasium Bilgoraj und dem Albert-Schweitzer-Gymnasium

In würdigem Rahmen feierten am vergangenen Mittwoch die Schülerinnen und Schüler des aktuellen 21. Austauschs zwischen den beiden Partnerstädten Bilgoraj und Crailsheim mitsamt einer großen Zahl an Ehrengästen. Unter den Gästen waren die Mitglieder der Komitees der weiteren Städtepartnerschaften Crailsheims, Herr Dr. Wolf Späth als einer der Väter des Austauschs, Oberbürgermeister Rudolf Michl und Dieter Brenner von der Sparkasse. Gemeinsam blickte man auf die von Bürgern Crailsheims und Bilgorajs zurückgelegte Strecke auf dem Weg der Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen.

Ein internationaler Schüleraustausch hat stets das Ziel, die Verständigung zweier Völker zuverbessern und die jeweils Anderen und Fremden kennenzulernen. Sich auf andere Sichtweisen der Welt und des eigenen Landes einzulassen, Verständnis für die Befindlichkeiten des anderen zu entwickeln, sind mitunter abstrakte Ziele. Bei einem Schüleraustausch werden abstrakte Ziele konkret: Gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse der Schüler, das Leben in und mit den Familien bauen Distanz ab, führen zu Verständigung und schaffen Vertrauen, so dass tatsächlich Freundschaften entstehen können.

Oberbürgermeister Rudolf Michl verwies darauf auch in seinem Grußwort an die Festgemeinde, wonach es gerade in den heutigen Zeiten, in denen es innereuropäische Konflikte und überdies Reisewarnungen anderer Länder für Deutschland gebe, wichtig sei, miteinander ins Gespräch zu kommen, statt übereinander zu reden. Jerzy Mazurek, stellvertretender Schulleiter der polnischen Partnerschule, drückte seine Freude über das lange Bestehen des Austauschs aus und dankte dem aktuellen Schulleiter Günter Koch für die große Unterstützung des Austauschs.

Besonderen Dank sprach er auch dem ehemaligen Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Dr. Wolf Späth, für dessen Mut und Elan aus, die Idee der Völkerverständigung in die Tat umzusetzen, was zu dieser Zeit gerade in der durch die historischen Geschehnisse belasteten deutsch-polnischen Partnerschaft noch immer nicht selbstverständlich gewesen sei.

Max Kopplin, stellvertretender Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, hob hervor, dass 1500 Schülerinnen und Schüler in den letzten 20 Jahren am Austausch teilgenommen hätten und äußerte die Hoffnung, dass die positiven gemeinsamen Erlebnisse Vertrauen schaffen sollten auch für Zeiten, in denen man einmal nicht gemeinsamer Meinung sei und so die europäische Einigung dauerhaft gestärkt werde. Eine solche Veranstaltung sei jedoch kein Selbstläufer: „Lasst uns den Weg weitergehen und den Schwung nicht verlieren“, appellierte Kopplin, der im Besonderen auch die Kollegen hervorheben wollte, die aktuell und in den letzten Jahren den Austausch prägen und diesen „Schwung“ aufrecht erhalten: auf polnischer Seite der Deutschlehrer Grzegorz Bryla, in Crailsheim die Lehrer Ulf Bornmann und Jan Maier, die viel Zeit und Engagement in das Gelingen dieses internationalen Projekts investierten. Das polnisch-deutsche Moderatorenteam Carolina und Hannes sorgte dafür, dass sich gleichermaßen beide Seiten angesprochen fühlten wie auch der polnische Deutschlehrer Grzegorz Bryla, der die jeweiligen Redebeiträge für das gesamte Auditorium übersetzte. Ein weiteres Element der Verständigung, das ohne Sprache auskommt, ist die Musik: Mit großer Spielfreude trug ein aus LMG- und ASG-Schülern bestehendes Klarinettensextett zum Gelingen der Veranstaltung bei, wie auch das Duo Carolina und Hannes, das das Stück „We are the world“ interpretierte, polnische Solisten an Gitarre und Klavier sowie der polnische Schülerchor. Zum Ende der Veranstaltung stellten die polnischen Partner noch eine Homepage im Zeichen des Austauschs vor. Anzeichen dafür, dass die positiven Ergebnisse des Austauschs nachhaltig spürbar bleiben, sind somit erfreulicherweise gegeben: Die von Schülerinnen und Schülern des Uno-Gymnasiums gestaltete Homepage vermittelt sowohl den polnischen wie auch den deutschen Austauschschülern und weiteren Interessenten interessante Einblicke und weitergehende Informationen über den Austausch und die jeweilige Partnerregion.